Mietminderung bei schwankenden Wassertemperaturen!

Berliner Amtsgericht bestätigt Mietminderung in Höhe von 13 Prozent

Viele kennen es: Man steht unter der Dusche und plötzlich kommt kurzzeitig kaltes oder heißes Wasser. Nun bestätigen die Richter, dass dies ein Grund zur Mietminderung sein kann.

Das Berliner Amtsgericht hat nun eine Mietminderung in Höhe von 13 Prozent bestätigt. Im konkreten Fall schwankte die Warmwassertemperatur zwischen 48 und 61 Grad Celsius und stellt damit einen nicht hinnehmbaren, erheblichen Mangel da.

Auch könne vom Mieter nicht verlangt werden, wie vom Vermieter ernsthaft vorgeschlagen, auf die Badewanne auszuweichen. Schließlich habe der Mieter die Wohnung ja vollständig gemietet und alle Einbauten müssen einwandfrei funktionieren.

Das Sachverständigengutachten nennt primär zu gering dimensionierte Rohrleitungen als Grund für die starken Temperaturschwankungen.

Hier müssen sich jetzt Fachplaner und Fachhandwerker wohl auf eine Klärung mit dem Hauseigentümer einstellen.