dena-Kongress startet Diskussion über Zukunft der Energiewende

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„Wenn es um die Zukunft der Energiewende geht, sind alle gefragt“, betonte Andreas Kuhlmann zum Auftakt im bcc Berlin Congress Center. Der dena-Kongress bietet mit 67 Referenten und über 700 Teilnehmern das Forum, in dem alle Akteure, Branchen und Sektoren sich einbringen können. 

In der bisherigen Debatte über die Herausforderungen in der kommenden Legislaturperiode fehlt es Kuhlmann noch an Substanz. Den bevorstehenden Paradigmenwechsel in der Energiewende beschrieb er vor allem als einen von Angebotsorientierung zu Nachfrageorientierung. Es gehe jetzt darum, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Energiekunden zugeschnitten sind.

 

Baake: Energiewende als Modernisierungsstrategie gestalten

„Dekarbonisierung heißt nicht Deindustrialisierung, Dekarbonisierung heißt Modernisierung“, sagte Rainer Baake in seiner Eröffnungsrede. In der aktuellen Debatte über das erreichen der Klimaschutzziele gehe es nicht darum, Verbote für einzelne Technologien aufzustellen, sondern frühzeitig und gemeinsam einen Fahrplan zu erarbeiten und Fehlinvestitionen zu vermeiden. „Die Energiewende ist eine Chance, Deutschland zukunftsfähig zu machen“, so Baake.

Mit Blick auf die bisherigen Weichenstellungen hob Baake hervor, dass der wettbewerbliche Ansatz erfolgreich gestärkt werden konnte. Zum Beispiel hätten sich durch das Ausschreibungsverfahren für Wind- und Solaranlagen die Preise erstaunlich entwickelt. Ein Preis von unter sieben Cent für die Kilowattstunde wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. „Da war offensichtlich Speck im System“, kommentierte Baake. 

Erfahren Sie mehr über den dena-Kongress auf www.dena-kongress.de 


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