Bei neuer Heizung entscheiden die langfristigen Kosten!

Die Verbrauchskosten der neuen Heizung sind für viele Eigentümer entscheidender als die Anschaffungskosten.

Die Verbrauchskosten für die Heizung sollen möglichst günstig sein - darauf legen rund 80 Prozent aller Deutschen großen Wert. Woher aber die Energie kommt, darauf achtet nur jeder Vierte.

Das geht aus einer repräsentativen GfK-Umfrage hervor, die im Auftrag des Energieversorgers Rheingas durchgeführt wurde.

Bei der Auswahl einer neuen Heizanlage seien die Kosten das wichtigste Merkmal, Aspekte des Umweltschutzes und niedrigere CO2-Emissionen sind demgegenüber nur zweitrangig.

Neben den Verbrauchskosten spielen auch die Anschaffungskosten bei rund 20 Prozent der Befragten eine sehr wichtige Rolle bei der Auswahl der neuen Heizung. Bei der Auswertung ließ sich beobachten, dass diese umso wichtiger werden, je mehr Personen in einem Haushalt leben.

Alt und jung, Ost und West - die Unterschiede

Was bei den Umfrageergebnissen auffiel, ist das Verhältnis zwischen Alter und Kostensensibilität. Denn je älter die befragten, desto mehr gelangen Umwelt- und Klimaschutz in Sachen Heizen ins Hintertreffen.

Bei der Gruppe der unter 20-Jährigen stuften nur 65 Prozent der Befragten die Kosten als wichtiges Kriterium ein. Bei den über 60-Jährigen sind es etwa 86 Prozent. Darüber hinaus zeigte die Umfrage, dass umso mehr Wert auf Sparen gelegt wird, je mehr Geld zur Verfügung steht.

Auch wenn die Deutschen sehr genau auf ihr Budget achten, wenn es um den Kauf einer neuen Heizung geht, unterstützt doch immerhin jeder Dritte von ihnen den Umwelt- und Klimaschutz.

35 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen ein geringerer CO2-Ausstoß wichtig sei. Dabei fällt auf, dass die Relevanz dieses Themas zusammen mit den Nettohaushaltseinkommen ansteigt und auch bei den über 40-Jährigen an Bedeutung zunimmt.

45 Prozent der Rentner geben an, dass der CO2-Ausstoß ein Kriterium bei der Auswahl der Heizung sei. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass das Thema CO2-Emissionen in Westdeutschland als deutlich wichtiger angesehen wird als in den ostdeutschen Bundesländern. Im Osten der Republik messen dem nur 36 Prozent der Befragten eine hohe Relevanz bei, wobei sie - mit Ausnahme von Thüringen - deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen.