Neue Heizung im Altbau - was ist zu beachten?

Welche Heizung ist die richtige für eine Bestandsimmobilie und was gilt es zu wissen?

Bauherren sehen sich strengen energetischen Vorschriften gegenüber, die es hierzulande bei Neubauten einzuhalten gilt. Ganz anders sieht es im Hinblick auf die hohen Energiestandards in Altbauten aus, denn hier finden sich noch zahlreiche veraltete Heizungen.

Zwar verpflichtet die aktuelle Fassung der Energieeinsparverordnung (ENeV 2014) Hausbesitzer dazu, zumindest veraltete Konstanttemperaturkessel auszutauschen. Diese Pflicht bezieht sich jedoch nur auf eine vergleichsweise geringe Anzahl an Haushalten, in deren Heizkellern mehr Energie als nötig verbraucht wird.

Was soll also die verbleibenden Haushalte dazu bewegen, einen Austausch oder eine Modernisierung vorzunehmen?

Die Vorteile einer neuen Heizung

Eine neue Heizung sollte sich einfach einbauen lassen und im laufenden Betrieb möglichst günstig sein. Dem Umweltaspekt wird dabei schon fast automatisch genüge getan, denn modernere Technik geht in aller Regel mit einem höheren Wirkungsgrad und einem geringeren Brennstoffverbrauch einher. Weniger Gas oder Öl - weniger CO2-Emissionen.

Neben der geringeren Umweltbelastung kommt der Wechsel auch mittel- bis langfristig dem Haushaltsbudget zugute, denn die Betriebskosten reduzieren sich durch den Wechsel deutlich.

Welche Heizung passt bei einem Altbau?

In Altbauten sind nicht immer alle Optionen gegeben, was Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen anbelangt. Hinzu kommt, dass diese oftmals auch sehr teuer sind. Wem nur ein geringes Budget zur Verfügung steht, kann dennoch durch die Umrüstung auf eine moderne Gas- oder Ölheizung schon in überschaubarer Zeit eine Amortisation realisieren.

Im Altbau sind Einsparungen von 30 Prozent oder mehr möglich, wenn nur die richtige Heizung eingesetzt wird.

Neue Gasheizung für den Altbau

Als erste Option soll die Gasheizung aufgeführt werden, denn unter allen fossilen Brennstoffen entsteht während des Verbrennungsprozesses hier am wenigsten CO2. Besonders lohnenswert ist demnach ein Umstieg von der Öl- zur Gasheizung, wobei heute ausschließlich moderne Brennwerttechnik zum Einsatz kommt. Wird bereits mit Gas geheizt, empfiehlt sich eine Modernisierung der Anlage. Auch die Invetitionskosten sind bei einer neuen Gasheizung deutlich günstiger als bei einer neuen Ölheizung. 

Neue Ölheizung für den Altbau

Ist keine Gasheizung verbaut und ein Wechsel von Öl auf Gas nicht möglich, zum Beispiel weil kein Gasanschluss vorhanden ist, kann ein Austausch gegen eine neue Ölheizung weiterhin als gute Alternative in Betracht kommen. Leider haben Ölbrennwertheizkessel einen deutlich geringeren Modulationsreich und müssen daher sehr genau auf den benötigten Wärmebedarf des Gebäudes eingestellt werden. Trotz bestmöglicher Einstellung sind durch den geringeren Modulationsbereich in den Übergangsphasen vermehrte Brennerstarts zu erwarten. Dies führt zu einem unnötigem Energieverbrauch. Da sich die Preise für Heizöl seit geraumer Zeit auf einem sehr günstigen Niveau befinden und der Hauseigentümer durch durch geschickten Einkauf zum richtigen Zeitpunkt bares Geld sparen kann, ist eine neue Ölheizung derzeit eine gute Wahl.

Brennwertheizung bei Öl oder Gas

Brennwertgeräte stellen meist die Option mit den niedrigsten Anschaffungskosten dar. Durch Ausnutzung der in den Abgasen enthaltenen Wärme kommen Brennwertkessel auf einen besonders hohen Wirkungsgrad, der sich in Heizwerten von mehr als 100 Prozent ausdrückt. Gas-Brennwertkessel können beispielsweise einen Wirkungsgrad von 110 Prozent bezogen auf den Heizwert erreichen.

Regenerative Energie zur Beheizung

Stellen fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas keine Option dar, geht es in den Bereich erneuerbarer Energien. Pelletheizung, Wärmepumpe und Solarthermieanlage sind hier die gängigen Optionen, um auf nachhaltiges Heizen umzustellen.

Pelletheizungen sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als die zuvor genannten Alternativen, können dafür jedoch mit niedrigeren Betriebskosten und einer nahezu CO2-neutralen Verbrennung punkten. Der große Vorteil bei den Erneuerbaren: Die Brennstoffkosten sind, sofern überhaupt noch vorhanden, hier besonders niedrig!

Die Frage nach dem optimalen Heizsystem für Altbauten lässt sich also nicht pauschal beantworten. Hier muss im Einzelfall konkret entschieden werden, welche Lösung im Hinblick auf Kosten und Schadstoffausstoß die optimale ist.

Um die Lage besser beurteilen zu können, steht Ihnen unser Heizungskonfigurator zur Verfügung. Geben sie hier einfach alle relevanten Daten zu ihrem Haus ein, um direkt im Anschluss daran kostenlos Vorschläge zu modernen und geeigneten Heizsystemen zu erhalten.

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