Besser als Festgeld, sicherer als Aktien & Co: Heizung austauschen

Überall sind Anleger auf der Suche nach möglichst rentablen Geldanlagen. Dabei kann eine gute Rendite auch daheim in den eigenen vier Wänden erzielt werden. Das gilt zumindest dann, wenn da noch eine ältere Heizung in Betrieb ist.

Die Heizungsmodernisierung spart langfristig Energie und damit Kosten. Und gut für die Umwelt ist's auch noch. Eine vorbildliche Geldanlage also.

Top-Renditen aus dem Heizkeller

Ein kleines Rechenbeispiel soll verdeutlichen, dass es derzeit kaum eine bessere Verzinsung gibt, als sie sich mit einer neuen Heizung realisieren lässt.

Angenommen, 7.000 Euro seien auf einem Sparbuch oder auf einem Festgeldkonto angelegt. Ein Betrag, der im ersten Jahr etwa 175 Euro einbringt und auf 10 Jahre Anlagezeitraum betrachtet knapp 200 Euro im Durchschnitt pro Jahr.

Gleichzeitig werden für ein Einfamilienhaus mit ca. 150 m² Wohnfläche pro Jahr etwa 2.400 Kubikmeter Gas benötigt, was einem Arbeitspreis von ungefähr 1.400 Euro entspricht.

Können durch eine neue Heizung nun 20 Prozent eingespart werden, dann werden über die genannten 10 Jahre mehrere Tausend Euro an Einsparungen zusammenkommen.

Das Schöne daran: bei dieser Rechnung wurden steuerliche Vorteile und staatliche Investitionsförderungen noch gar nicht berücksichtigt. Je nach Förderung und Steuerklasse können sich hier nämlich noch mal Beträge von bis zu 1.000 Euro summieren.

Dann sollte natürlich auch nicht der Umweltaspekt vergessen werden, denn es wird auch noch einiges an CO2 eingespart. Warum sich also mit den geringen Zinssätzen abfinden, wenn die beste Rendite gleich im Heizkeller auf einen wartet?