Ölheizung Test

Ölheizung im Test: Testsieger der Stiftung Warentest

Öl-Brennwertkessel im Vergleich

Eine große Anzahl der in deutschen Heizkellern vor sich hinarbeitenden Ölheizungen ist hoffnungslos veraltet. Das macht das Heizen nicht nur unnötig teuer, sondern belastet unnötiger Weise unser Klima. Sowohl die CO2-Emissionen als auch die monatlichen Heizkosten lassen sich ganz einfach senken - und zwar durch den Austausch gegen einen Öl-Brennwertkessel.

Der langfristige Trend bei den Ölpreisen ist klar, Überraschungen angesichts der zunehmenden Rohstoffknappheit so gut wie ausgeschlossen. Öl wird teurer - und damit auch das Heizen mit Heizöl. Daraus folgt aber auch, dass sich Investitionen in moderne Heiztechnik aufgrund der erzielten Einsparungen immer schneller amortisieren. Der Öl-Brennwertkessel stellt eine Maßnahme dar, mit der sich dieser Effekt erzielen lässt. Er ist vor allem für Haushalte eine Alternative, die vor dem Kostenaufwand eines kompletten Heizungsaustauschs inkl. Wechsel des Brennstoffs zurückschrecken oder bei denen gar kein Gasanschluss vorhanden ist. 

Brennwerttechnik funktioniert schließlich auch mit Öl, denn das Prinzip ist das gleiche: Die im Abgas enthaltene Wärme wird genutzt, indem der Wasserdampf so weit abgekühlt wird, dass er kondensiert und dadurch die sogenannte latente Wärme abgibt. Diese lässt sich dann zusätzlich für die Raumwärme nutzen und erhöht den Nutzungsgrad um bis zu 40 Prozent.

Öl-Brennwertheizungen im Test

Bereits vor einigen Jahren hat die Stiftung Warentest 10 Öl-Brennwertkessel mit schwefelarmem Heizöl getestet. Durch den geringeren Schwefelgehalt bedarf es keiner zusätzlichen Neutralisationsanlage für das Kondensat. Welches in die Kanalisation abgeleitet wird. Die im Test aufgeführten Brennwertkessel liegen preislich zwischen 4.600 und 6.500 Euro. Hinzu kommen Sanierungskosten für den Schornstein, da dieser den niedrigeren Abgastemperaturen anzupassen ist. Insgesamt ist das Ergebnis mit einer Gesamtnote von 1,6 recht gut ausgefallen, denn neun der getesteten zehn Öl-Brennwertkessel konnten entweder die Note "sehr gut" oder "gut" für sich verbuchen. 

Als Testsieger durfte der Ölkessel Vitoladens 300-C von Viessmann die oberste Position des Treppchens besetzen. Er glänzte im Test durch eine besonders effiziente Funktionsweise und einen sehr geräuscharmen Betrieb. Entscheidend waren jedoch seine Langlebigkeit und der besonders hohe Wirkungsgrad von 98 Prozent, was dann auch zu einem Testergebnis mit der Note 1,6 führte.

Im Rahmen eines Tests von Öl-Brennwertkesseln darf natürlich auch der Aspekt des Umwelt- und Klimaschutzes nicht vernachlässigt werden. Deswegen wird geprüft, welche Mengen an Kohlenmonoxiden und Stickoxiden bei der Verbrennung entstehen, wie hoch der Stromverbrauch im Test ausfällt und wie laut das Gerät während des Betriebs ist.

Ölheizung Test: Die Besten im Test

Viessmann Vitoladens 300-C

Vaillant VKO 246 icoVIT

Wolf COB-20

Ölheizung Test: Bedienung, Verarbeitung und Geräuschentwicklung

Eine Ölheizung, die sich nur schwer bedienen lässt oder bereits nach kurzer Zeit den Dienst quittiert, kann die Effizienz der Anlage äußerst negativ beeinflussen und auch vom Umweltaspekt her betrachtet fragwürdig sein. Daher waren sowohl Handhabung als auch Beständigkeit wichtige Faktoren im Rahmen des Tests von Öl-Brennwertgeräten. Besonders gut hat hierbei das Modell COB-20 der Firma Wolf im Ölheizung Test abgeschnitten: Für die Handhabung gab es die Note "gut", für die Verarbeitung sogar die Note "Sehr gut".

Bei einigen Kesseln, deren Werte ansonsten recht gut waren, traten Schwächen hinsichtlich der Verarbeitung, des Stromverbrauchs und der entstandenen Geräuschkulisse zutage. Kunden, die auf ein besonders ruhiges Gerät Wert legen, sollten sich daher für den Testsieger von Viessmann entscheiden, der letztlich auch als Gesamtsieger aus dem Vergleich hervorging, da er in allen Bereichen überzeugen konnte. Der Viessmann Vitoladens 300-C. Auf den Folgeplätzen kamen Modelle der Firmen Wolf, Buderus und Vaillant.