Keine Brennstoffzellenheizung aus dem Hause Vaillant

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Klimaexperten, Energiekonzerne und Politiker sehen in der Brennstoffzellenheizung die Zukunft. Dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung sind effizient und machen dauerhaft unabhängig. Diese Einschätzung teilen zwei der größten deutschen Heizkesselhersteller leider nicht. 

Vaillant sieht keine Zukunft in der Brennstoffzelle

"Die Feldtests werden weiter betreut, aber wir arbeiten nicht mehr an einer Markteinführung", berichtete Andree Groos, verantwortlicher Geschäftsführer für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Service überraschend und ergänzte auf Nachfrage: "Wir sehen momentan nicht, dass die Technologie wirtschaftlich einsetzbar ist."

Auch Bosch Thermotechnik ist skeptisch 

Uwe Glock, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Thermotechnik hat zwar keinen Ausstieg angekündigt, zeigte sich aber auch nicht wirklich optimistisch: "Die Kosten für Brennstoffzellen-Heizungen sind hoch aufgrund des technischen Konzepts. Da werden sich die Stückzahlen nicht dramatisch nach oben bewegen. Es ist aber ein Nischenmarkt, den wir weiter bedienen."

Grund dürften neben den hohen Investitionskosten die Wartungskosten sowie die Austauschkosten für die Stacks sein. 

Im Gegensatz zu Viessmann, die mit der Panasonic-Brennstoffzelle eine Niedertemperatur-Variante in den Markt bringt, fokussierte sich Vaillant auf eine Hochtemperaturbrennstoffzelle. 


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