Absatz von Block-Heiz-Kraftwerken (BHKW) sinkt empfindlich

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Klimafreundlich, innovativ, wirtschaftlich und wichtig für die Energiewende. Die Fakten sprechen für die stromerzeugende Heizung in Form moderner BHKWs. Und trotzdem sind die Absatzzahlen der Block-Heiz-Kraft-Werke rückläufig. Die auch als KWK-Anlage bekannte Technik erzeugt bei der Verbrennung von Erdgas gleichzeitig Strom. Dieser kann dann entweder selbst im Gebäude verwendet werden oder gegen eine festgelegte Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. 

Anhaltende Anpassungen der Förderung, undurchsichtige Gesetzesänderungen und günstige Energiekosten führen bei Hauseigentümern zu starker Zurückhaltung. Dies gilt nicht nur bei der klassischen Heizung sondern verstärkt auch bei der Entscheidung für eine stromerzeugende Heizung wie dem BHKW. 

Der Einbruch der Absatzzahlen der kleineren Mini-BHKW ist signifikant. Wurden im Jahre 2014 noch knapp 2.650 BHKWs in deutschen Heizungskellern eingebaut, waren es im Jahr 2016 weniger als 750 Stück. Bei der kleinsten Größe, den Micro-BHKWs  mit einer Leistung von kleiner 2 kW sank der Absatz von über 2.000 Stück auf rund 300 im Jahr 2016. 

Über alle BHKW-Größen sind die Zahlen erschreckend. Denn knapp 1.750 in 2016 sind eine ernüchternde Menge, wenn man die installierte BHKWs mit dem Jahr 2014 vergleicht. Denn da waren es noch über 7.400 Stück.


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