Heizung Finanzierung und Förderung

Die Energiewende liegt der Bundesregierung sehr am Herzen. Den größten Beitrag zum Gelingen der Energiewende können veraltete Heizungsanlagen leisten. Denn in deutschen Kellern schlummern ungeahnte Potentiale. Über 70 Prozent aller Heizungen in deutschen Kellern sind älter als 20 Jahre und damit wahre Energiefresser!

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Der Staat heizt an: Fördermaßnahmen für Sanierungen und Modernisierungen

Mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben: Moderne Heizungen sorgen dank ihrer hohen Effizienz für niedrigere Heizkosten und eine Entlastung von Klima und Umwelt. Dass Hausbesitzer gegenüber den damit verbundenen Investitionen nicht allein auf weiter Flur stehen, sondern finanzielle Hilfe vom Staat erwarten dürfen, scheint hingegen noch nicht überall durchgedrungen zu sein. Staatliche Einrichtungen wie die KfW-Bank oder das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) halten die Mittel bereit, die es braucht, um künftig Energie- und kosteneffizient heizen zu können. Im folgenden soll geklärt werden, welche Maßnahmen förderfähig sind und wie die Beantragung abzulaufen hat.

Förderungen von Sanierungen bei Gas- und Ölheizungen

Eine moderne, nach dem aktuellen Stand der Technik ausgestattete Gasheizung oder Ölheizung verfügt über die Brennwerttechnik. Das bedeutet, dass sie die in den Abgasen enthaltene Wärme ebenfalls nutzen können und so eine deutlich höhere Energieausbeute erzielen. Die kompakteren Geräte können problemlos auch in Badezimmern und Küchen installiert werden, um dann die Heizkosten in Altbauten um bis zu 10 Prozent zu senken. Für Neubauten empfehlen sich Hybridheizungen, die beispielsweise aus einer Kombination aus Gas-Brennwertheizung und einer thermischen Solaranlage bestehen können. Für solche Projekte vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Förderungen in Form von Krediten und Zuschüssen.

Im Zuge der Kreditvariante wird dem Hausbesitzer ein besonders günstiges Darlehen mit einem auf 10 Jahre hinweg gebundenen Zinssatz von 0,75 Prozent gewährt. Hinzu kommt ein Tilgungszuschuss in Höhe von 7,5 Prozent und maximal 3.750 Euro je Wohneinheit, wodurch sich der zurückzuzahlende Betrag deutlich reduziert. Darüber hinaus fördert die KfW den Einbau einer neuen Gas- oder Ölheizung auch als Einzelmaßnahme zum Zwecke einer energetischen Sanierung. Auch hierfür stehen mit dem KfW-Programm 152 günstige Kredite und mit dem Programm 430 einmalige Zuschüsse zur Verfügung. Ist eine Förderung über einen Tilgungszuschuss gewünscht, kommt die KfW für zehn Prozent der Kosten auf, die infolge des Heizungsaustauschs entstehen. Die Obergrenze liegt hier bei 5.000 Euro pro Einheit.

Noch höhere Zuschüsse liegen ebenfalls im Bereich des Möglichen, wenn zusätzlich zum Heizungstausch auch noch die verbleibende Anlage optimiert wird. Zu diesem Zweck wird der Tilgungszuschuss bei der Kreditvariante auf 12,5 Prozent angehoben, während sich der Zuschuss für die Förderung der neuen Heizung auf 15 Prozent erhöht.

Fördervoraussetzungen

Damit Hausbesitzer auf die KfW-Förderung zurückgreifen können, müssen zuvor einige Voraussetzungen erfüllt werden. Die Heizungsanlage muss beispielsweise für den dauerhaften Brennwertbetrieb geeignet sein, sodass es auch bei einer Vorlauftemperatur von maximal 60 °C noch ausreichend warm im Haus wird. Darüber hinaus sind noch ein hydraulischer Abgleich und die Prüfung des gesamten Projektes durch einen Sachverständigen erforderlich.

KfW Förderung für eine neue Heizung beantragen

Seit dem 27. Juli 2016 können Förderanträge ganz einfach online auf dem Portal der KfW-Bank gestellt werden. Zu beachten ist dabei, dass ein Energieberater die Maßnahme bereits einer Überprüfung unterzogen hat und der Antrag noch vor Beginn der notwendigen Arbeiten gestellt wird.

Förderungen für das Heizen mit erneuerbaren Energien

Besonders umweltfreundliche und effiziente Heizsysteme wie Holzheizung, Wärmepumpe oder thermische Solaranlage gewinnen ihre Energie für Wärme und Warmwasser aus erneuerbaren Quellen, wodurch der Verbrauch an fossilen Energieträgern nachhaltig gesenkt wird. Über eine Förderung des BAFA können Hausbesitzer die hierfür erforderlichen Investitionskosten deutlich senken und gleichzeitig von den Vorteilen modernster Heiztechnik profitieren.

BAFA Förderung für das Heizen mit erneuerbaren Energien

Das BAFA bietet über das Programm "Heizen mit erneuerbaren Energien" Förderungen für thermische Solaranlagen Wärmepumpen und Biomasseheizungen. Für jede der genannten Technologien gibt es eine sog. Basisförderung, mit denen die Investitionen gefördert bzw. deren Höhe gesenkt wird. Liegen entsprechende Voraussetzungen vor, können zudem noch zusätzliche Fördermittel akquiriert werden.

BAFA Förderung für thermische Solaranlagen

Für Solarthermie Anlagen, die auf dem Dach eines Bestandsgebäudes montiert werden, gibt es vom BAFA 50 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche. Maximal können Hausbesitzer auf diesem Wege 2.000 Euro erhalten. Noch mehr gibt es, wenn die Solaranlage die Heizung im Haus unterstützt, denn dann steigt die Basisförderung auf 140 Euro je Quadratmeter und einen Maximalbetrag von 5.600 Euro.

Einen Bonus von 500 Euro erhalten Hausbesitzer, die darüber hinaus eine neue Gas- oder Ölbrennwertheizung installieren. Wird die alte Heizanlage optimiert, werden 10 Prozent der Kosten, die maximal 50 Prozent der Basisförderung betragen dürfen, erstattet. Wird die Solaranlage in ein KfW-Effizienzhaus 55 eingebaut, winken nochmals 50 Prozent der Basisförderung als Bonus.

Zu den Voraussetzungen für die Förderung gehört, dass die Anlagen bestimmten technischen Anforderungen genügen. Anlagen mit Vakuumkollektoren bzw. Röhrenkollektoren werden nur dann gefördert, wenn deren Fläche zwischen 7 und 40 Quadratmetern liegt und zusätzlich ein Speicher von mindestens 50 Litern pro Quadratmeter damit verbunden wird. Bei herkömmlichen Flachkollektoren genügt bereits ein Speicher mit 40 Litern pro Quadratmeter. 

BAFA Förderung für Wärmepumpen

Auch Wärmepumpenheizungen werden vom BAFA gefördert. Die Mittel hierfür werden jedoch nicht nur im Rahmen einer Sanierung bereitgestellt, sondern auch bei Neubauten. Voraussetzung sind auch hier wieder bestimmte technische Anforderungen, die eingehalten werden müssen. Sind diese gegeben, gibt es für Luft-/Wasser-Wärmepumpen je Kilowatt Nennwärmeleistung 40 Euro. Ganze 100 Euro je Kilowatt winken bei Sole-/Wasser-, Wasser-/Wasser- und gasmotorisch betriebenen Wärmepumpen.

Eine Zusatzförderung von 500 Euro gibt es, wenn die Wärmepumpe mit einem speziellen Lastmanagement ausgerüstet ist. Wird zusätzlich eine neue Solaranlage installiert, gibt es noch einmal 500 Euro obendrauf. Wird die alte Heizanlage dann noch optimiert, werden 10 Prozent der Kosten bis zu einem Maximalbetrag in Höhe von 50 Prozent der Basisförderung gewährt. Wird die Wärmepumpe in ein KfW-Effizienzhaus eingebaut, ist das dem BAFA einen Bonus in Höhe von 50 Prozent der Basisförderung wert.

Deutlich höher fällt die Förderung in Neubauten aus, denn hier werden je Kilowattstunde Nennwärmeleistung 60 Euro gezahlt. Bei Luft-/Wasser-, Wasser-/Wasser- und gasmotorisch betriebenen Wärmepumpen sind es sogar 150 Euro je Kilowattstunde. Diese Förderung kann jedoch nur dann akquiriert werden, wenn die technischen Anforderungen des BAFA erfüllt werden. Auf der Webseite des BAFA finden Bauherren eine Liste der förderfähigen Wärmepumpen.

BAFA Förderung für Holzheizungen

Auch Holzheizungen nutzen nachwachsende Rohstoffe zur Energiegewinnung, weswegen Hausbesitzer für den Einbau entsprechender Geräte eine Förderung erhalten. So gibt es für Pelletöfen und Pelletkessel, deren Leistung zwischen 5 und 100 Kilowatt liegt, 80 Euro je Kilowatt. Für Hackschnitzelheizungen wird ein Pauschalbetrag von 3.500 Euro gezahlt, für Scheitholzheizungen gibt es immerhin noch 2.000 Euro.

Zusätzliche Fördermittel gibt es, wenn gleichzeitig eine neue Solaranlage installiert wird. Hier winken 500 Euro als Bonus. Wird die alte Heizungsanlage optimiert, werden 10 Prozent der Kosten erstattet. Beim Einbau in ein KfW-Effizienzhaus gibt es 50 Prozent der Basisförderung. Bei Biomasseanlagen wird die Förderung nur dann bewilligt, wenn die technischen Anforderungen des BAFA erfüllt werden. Eine Liste förderfähiger Anlagen kann auf der Webseite unter bafa.de eingesehen werden.

IWO Förderung von Ölheizungen

Die IWO fördert die Modernisierung mit einer neuen Ölbrennwertheizung mit 250 Euro zusätzlich zu anderen staatlichen Förderungen. Dank der Aktionsprämie „Deutschland macht Plus!“ können Hausbesitzer so bis zu 3.200 Euro Förderung erhalten.

Förderung für Flüssiggasheizung

Der namhafte Flüssiggasanbieter Tyczka Totalgaz GmbH bietet aktuell und zeitlich begrenzt eine Förderung für eine neue Flüssiggasheizung mit 350 Euro an. Hier können Sie den Antrag für das TYTO-Bonusprogramm für Flüssiggasbetriebene Heizungsanlagen 2017 herunterladen.